Zweig: Kassel

Kassel

Zweigtreffen:
Anthroposophisches Zentrum e. V.
Wilhelmshöher Allee 261
34131 Kassel

Adresse:
Anthroposophische Gesellschaft Kassel
Wilhelmshöher Allee 261
34131 Kassel
Tel.: 0561 – 9 30 88 15
Fax – 9 30 88 20

Auskunft: Joseph Hörtreiter
Tel.: 0561 – 633 89
E-Mail: hoertreiter@posteo.de
Rainer Werthmann
Tel.: 0561 – 88 49 87
E-Mail: werthmann.rainer@t-online.de
Homepage: www.az-kassel.de/anthroposophische gesellschaft

Zur anthroposophischen Meditationspraxis
Vortrag und Gespräch mit Gesine Fay (Kassel)
Mittwoch, 5. September 2018, 20:00 Uhr

Warum ist Markus der ‚Evangelist der Gegenwart‘? Kosmische Rhythmen im Evangelium und im sogenannten ‚Petrusgespräch‘
Zwei Vorträge von Marcus Schneider (Basel)
Freitag, 7. September 2018, 20:00 Uhr
Samstag, 8. September 2018, 10:00 Uhr

TAGUNG

Vom Gral zum Rosenkreuz. Über den inneren Weg zu Christus
Tagung mit Meditationen
Freitag, 26. Oktober 2018, 15 Uhr bis Sonntag, 28. Oktober 2018, 13 Uhr, Führungen 14.30 – 16 Uhr
Mitwirkende: Horst Biehl (Ottweiler), Gesine Fay (Kassel), Alfred Kon (Lebrade), Ruth Leber (Kassel), Thomas Meyer und Agnes Hardorp (Dornach), Michael Rheinheimer (Bonn), Rolf Speckner (Hamburg), Isabelle Val de Flor (Paris), Ludolf von Mackensen (Kassel), Rainer Werthmann (Kassel)

Ort: Anthroposophisches Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel
Veranstalter: Anthroposophische Gesell­schaft Kassel
Tagungsprogramm bitte anfordern: Tel. kultur@az-kassel.de

„Im Mittelalter wurden die geheimen Wahrheiten hauptsächlich durch die Rosenkreuzer gepflegt. Aber jedesmal, wenn sie nach außen drangen, wurden sie missverstanden oder entstellt…Erst jetzt tauchen sie wieder auf, und sie werden in den nächsten Jahrhunderten eine wichtige Rolle im Hinblick auf die künftige Entwik-kelung der Menschheit spielen. Um diese Rolle richtig zu verstehen,  muß man zu den Jahrhunderten zurückgehen, die dem Christentum vorausgingen…“, sagte Rudolf Steiner am 25. Mai 1906 in Paris (GA 94, S.17).

In der frühchristlichen Epoche traten dann neben die alten Mysterien die Manichäer und die ebenfalls von der Kirche verketzerten und grausam verfolgten Waldenser, Albigenser, Katharer und Templer. Ihre Gemeinschaften pflegten die selbstlose Liebe wie die göttliche Weisheit auf der Suche nach dem Heiligen Gral.

Einen der Ursprünge des Grals bilden die heilige Schale  und der Kelch, mit denen Christus das Letzte Abendmahl  vollzog, und in denen Joseph von Arimathia das Blut des Herrn unter dem Kreuz auffing und bewahrte. So birgt der Gral den Anfang des esoterischen Christentums, den Christus zu Petrus in Bezug auf seinen Jünger Johannes selbst verkündet hat: „Wenn ich ihn dazu bestimme, zu bleiben bis zu meiner Wiederkunft, so stört das deine Wege nicht. Folge du mir nach.“ (Joh. 21,22). Von dort stammt das Wort Johanneschristen für Rosenkreuzer.

Drei vorherige Tagungen in Kassel erinnerten u.a. an die erstmals in Kassel 1614 und 1615 gedruckten Manifeste,  Fama fraternitatis und Confessio fraternitatis.

Die vierte Kasseler Tagung rückt nun den Übergang vom heiligen Gral zum Rosenkreuzertum ins Zentrum; jenem geistigen und brüderlichen Impuls, der auf Generalreformation und auf Friedensstiftung zwischen allen Konfessionen angelegt war, und der dennoch den Beginn des verheerenden 30jährigen Religionskriegs vor 400 Jahren nicht verhindern konnte, welcher Mitteleuropa entvölkerte. Das neue Tagungsformat  möchte sowohl bedeutende historische Verknüpfungen aufzeigen, als auch Fähigkeiten des übenden Umgangs mit dem innerlichen Christentum meditativ schulen und so den Glauben wie das eigenständige Erkenntnisstreben des Menschen zu entwickeln helfen.

(Ludolf von Mackensen)

 

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