Der Frauenrat

Friedensimpulse von Frauen

Eine Ausstellung in Schautafeln

Unser Video von der Ausstellung in Schwerin

Bildergalerie von der Ausstellung

Aus Personenschutzgründen wurde davon abgesehen, Fotos einzustellen, die erkennbare Personen zeigen.


NÄCHSTE STATION

Februar/März 2019 München-West, Genaueres wird noch bekannt gegeben

Über die Ausstellung

Die Ausstellung widmet 14 Frauen, die sich für den Frieden einsetzten, eine Gedenktafel. Darunter befinden sich unter anderen die Friedensnobelpreisträgerin­nen Bertha von Suttner, Alva Myrdal und Mutter Teresa, die Widerstandskämpferinnen Cato Bontjes van Beek und Sophie Scholl, die Politikerinnen Clara Zetkin, Rosa Luxemburg und Petra Kelly sowie die Künstlerinnen Käthe Kollwitz und Christa Wolf. Sie umfassen eine Zeitspanne von 150 Jahren.

Militarismus, Kriegsgesinnung, Geschlechterkampf, soziale Ungerechtigkeit, freiheitsraubende individuelle Motive, die Frauen zum bedingungslosen Engagement für den Frieden veranlassten. Die Schautafeln sind mit einem Text zum Lebenswerk, biographischen Eckdaten, Zitaten und einem Foto versehen. In all den Biographien gibt es viel zu entdecken!

Ergänzt werden die Einzelporträts durch Informationen zu Frauenfriedenskon­gressen, die über die Nationalismus- und Kriegsschranken hinweg zwischen 1899 und 1932 stattfanden, sowie zu noch lebenden Friedensaktivistinnen. Eine Tafel behandelt Friedensimpulse aus Anthroposophie und stellt die ehemaligen Vorstandsmitglieder Elisabeth Vreede und Ita Wegman vor. Eine weitere Tafel befasst sich mit den Themen Frauen – Frieden – Freiheit und lässt dabei Rudolf Steiner, Rosa Mayreder und Doris Lessing zu Wort kommen. Ferner liegen eine kostenlose Literaturliste und Handzettel aus.

Weitere Portraits von Ulrike Meinhof, Helene Stöcker, Simone Weil.

Diese Gedenktafeln möchten daran erinnern, wie Frauen über ihr Geschlecht, ihren Stand, ihre Nation, ja ihr Volk hinauswuchsen. In ihrem pazifistischen Engagement rückte immer mehr die ganze Menschheit ins Bewusstsein. Besonders berührend tritt das bei Käthe Kollwitz zutage, die einen Menschen zeichnen wollte, der alles Leid der Welt sieht und, ohne etwas tun zu können, das innerlich aushält. „Kann das nur Jesus sein?“ fragte sie in ihrem Tagebuch. Und dann zeichnete sie doch einen Menschen, eine nachdenkende Frau. Dies ist das „Titelbild“ der Ausstellung geworden.

  • Idee, Konzept, Texte der Ausstellung, Redaktion: Frauenrat
  • Grafik: Uwe Battenberg, Alfter
  • Satz und Druck: Hermann Klein GmbH, Pfungstadt

Chronik der Wanderausstellung

Anthroposophisches Zentrum Kassel: 14. Juni – 10. Oktober 2015
Zunächst konzipiert und erstellt für die Tagung „Impuls Frieden – Kulturarbeit Anthroposophie“ der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland (19. – 21. Juni 2015)
34131 Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, Tel. 0561 – 930 880, info@az-kassel.de

Frauenmuseum Bonn: 13. Oktober – 1. November 2015
Im Rahmen der Ausstellung „Frauen in Krieg und Frieden. 15-45-15. Geschichte, Dokumente, zeitgenössische Kunst“
Sonntag, 25. Oktober 2015: Matinée 11.30 – 13 Uhr
53111 Bonn, Im Krausfeld 10, frauenmuseum@bonn-online.com
[Download Plakat]

Rudolf-Steiner-Haus Bonn: 4. November – 19. November 2015
Freitag, 13. November, 18 Uhr: Einführung in die Ausstellung und Gespräch Ausstellung ab 17 Uhr geöffnet.
53111 Bonn, Thomas-Mann-Straße 36, Tel. 0228 – 63 39 58, R-St-H-Bonn@web.de

Anthroposophisches Zentrum Kassel: 15. Januar – 13. März 2016
Dienstag, 26. Januar 2016, 20 Uhr: „Helene Stöcker. Eine frauenbewegte Pazifistin“, Vortrag von Dr. Kerstin Wolff (Archiv der Deutschen Frauenbewegung/Kassel), Lesung von Eva-Maria Keller (Staatstheater Kassel)
Feierliche Enthüllung der neuen Tafel zu Helene Stöcker
Dienstag, 16. Februar 2016, 20 Uhr: Käthe Kollwitz (1867-1945). Kunst im Dienste des Friedens“, Vortrag mit Bildbetrachtung (Dr. Ellen Markgraf/Anthroposophisches Zentrum Kassel)
Dienstag, 1. März 2016, 20 Uhr: „Sophie Scholl und Cato Bontjes van Beek zwei junge Widerstandskämpferinnen“,  Einleitung von Britta Hoffmann (Wolfenbüttel), Lesung: Sabine Wackernagel (Schauspielerin)
34131 Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, Tel. 0561 – 930 880, info@az-kassel.de

Rudolf Steiner Haus Frankfurt/Main: 11. April – 15. Juni 2016
Eröffnung: Mittwoch, 13. April 2016 (durch den Frauenrat), 19 Uhr: Führung durch die Ausstellung
20 Uhr: “Friedensmotive und -impulse von Frauen im Michael-Zeitalter”, Beiträge zum Anliegen der Ausstellung und zu einzelnen Biographien
Samstag, 30. April 2016, 19 Uhr: „101 Jahre Frauenfriedenskongress in Den Haag“, Ausstellungsführung  durch den Frauenrat
20 Uhr: THEATERINSTALLATION: “Der große Krieg und die Frauen”, Barbara Englert (Rezitation) und Pola Sell (Film und Bühneninstallation)
Rezitation von Texten zum Ersten Weltkrieg vor projezierten Fotos der Autorinnen, Video-Interviews von Seniorinnen, die sich an die Erzählungen ihrer Mütter und Großmütter erinnern, dazu Musikimprovisation auf Klanginstrumenten.
Mittwoch, 1. Juni, 20 Uhr: “Pazifistische Frauen – von Rosa Mayreder bis Alva Myrdal”, Vortrag von Dr. Petra Kühne und Barbara Messmer (Frankfurt)
60433 Frankfurt, Hügelstr. 67, Tel. 069 – 53 09 35 81, info@steiner-haus-ffm.de

Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft (DITSL) Witzenhausen: 27. August – 11. September 2016 zum „Tag des offenen Denkmals“
Eröffnung: Samstag, 27. August, 19 Uhr, mit einer Einführung von Barbara Messmer
Begleitveranstaltung am 11. September 2016, 15 Uhr: „Cato Bontjes van Beek (1920 – 1943) und Sophie Scholl (1921 – 1943). Zwei junge Widerstandskämpferinnen“, Einführung in die Biographien (Britta Hoffmann /Wolfenbüttel), Lesung aus Briefen und Tagebüchern (Sabine Wackernagel/Kassel)
37213 Witzenhausen, Steinstr. 19 (Remise), Tel. 05542 – 60 730, info@ditsl.org

Die Christengemeinschaft: 18. September – 13. November 2016
Vernissage: Sonntag, 18. September, 11.15 Uhr mit einer Einführung in die Ausstellung von Dr. Petra Kühne und Barbara Messmer (beide Frankfurt)
Finissage: Sonntag, 13. November, 11.15 Uhr: Gespräch zum Thema „Krieg und Frieden“. Impulsreferat von Barbara Messmer zu „Friedensansätze von Frauen und Dreigliederungsgedanken“
64285 Darmstadt, Morgensternweg 1, Tel. 06151 – 66 22 05, darmstadt@christengemeinschaft.org

„freizeitschule Mannheim“: 27. November 2016 – 19. Februar 2017
Eröffnung: Sonntag, 27. November 2016, 11 Uhr
68199 Mannheim, Neckarauer Waldweg 145, Tel. 0621 – 85 67 66, info@freizeitschule.de

Rudolf Steiner Haus Hamburg: 5. Mai – 9. Juli 2017
Vernissage: Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr mit Barbara Messmer
Samstag, 3. Juni 2017, 10.30 – 13.30 Uhr: Veranstaltung zum Thema „Frieden“ mit dem Norddeutschen Arbeitskreis (mit Führung durch die Ausstellung)
Samstag, 10. Juni 2017, 19 Uhr: Vortrag „Rosa Luxemburg und die Dreigliederung Rudolf Steiners“ (Barbara Messmer)
Freitag, 7. Juli 2017, 19 Uhr: Vortrag und Lesung „Cato Bontjes van Beek (1920-1943) und Sophie Scholl (1921 – 1943) – Zwei junge Widerstandskämpferinnen“ (Barbara Messmer, Sabine Wackernagel/Kassel)
20148 Hamburg, Mittelweg 11-12, Tel. 030-41 33 16 30, info@rudolf-steiner-haus.de

im Rahmen der Hamburger Ausstellung:
3. Mai 2017, 20 Uhr: Vortrag „Frauen für den Frieden im 20. Jahrhundert“  (Dr. Petra Kühne und Barbara Messmer, beide Frankfurt)
Novalis-Zweig Bremen, Freiligrathstr. 15, 28211 Bremen

Freie Waldorfschule Mainz: 20. Oktober – 22. November 2017
Referat und Führung für das Lehrerkollegium: 2. November 2017, 19 Uhr
55126 Mainz-Finthen, Merkurweg 2, Tel. 06131-472077, info@fws-mainz.de

Marienplatz-Galerie Schwerin: 5. – 27. Februar 2018
präsentiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Eröffnung und Führung: 5. Februar 2018, 16.30 Uhr
Finissage mit einem Vortrag: 27. Februar 2018, 17 Uhr
„Frieden und Sozialismus? Ideal und Wirklichkeit bei Käthe Kollwitz, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg und Christa Wolf“ (Barbara Messmer), in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Arsenalstr. 8, 19053 Schwerin
Marienplatz-Galerie, Marienplatz 11, 19053 Schwerin, Tel. 0385-59 36 09 57, schwerin@fes.de

Rudolf Steiner Haus Berlin: 20. Mai – 26. August 2018
Vernissage und Führung: Pfingstsonntag, 20. Mai 2018, 15-17 Uhr
Enthüllung einer neuen Schautafel zu Renate Riemeck mit Referat  von Angelika Oldenburg (Berlin)
Musik, Rezitation, Gespräch: „Spirituelle Aspekte zum Frieden“ (Barbara Messmer und Angelika Oldenburg)
Samstag, 9. Juni 2018, 13.30 – 15.30 Uhr, Referate mit Aussprache, „Friedensimpulse aus Sozialismus?“ Ideal und Wirklichkeit bei Käthe Kollwitz (Barbara Messmer), Clara Zetkin (Birgit Grube-Kersten/Berlin), Rosa Luxemburg (Barbara Messmer) und Christa Wolf (Angelika Oldenburg)
16 – 18 Uhr: „Frieden und Freiheit“, Motive der Widerstandskämpferinnen Sophie Scholl (Birgit Grube-Kersten), Cato Bontjes van Beek (Verena Klee, Stuckenborstel bei Bremen) und Simone Weil (Angelika Oldenburg)
Mittwoch, 20. Juni 2018, 20 – 21.20 Uhr, Vortrag: „Friedensimpulse aus spiritueller Einsicht“, Geistrealität bei Rosa Mayreder (Barbara Messmer), Ita Wegman (Petra Kühne,/Frankfurt) und Renate Riemeck (Angelika Oldenburg)
Bernadottestr. 90-92, 14195 Berlin, Tel. 030-832 59 32, sekretariat@ag-berlin.de

Weitere Informationen:

Die Ausstellung kann ganz oder teilweise ausgeliehen werden.

Es sind 21 Stoffbanner mit Schienen als Hängevorrichtung. Derzeit gibt es 18 Banner im Format
90 x 200 cm und 2 Banner im Format 90 x 150 cm, sowie ein „Plakat“ mit zwei Gedichten (90 x 150 cm). Handzettel und eine Literaturliste können zur Verfügung gestellt werden. Anfragen bitte an den Frauenrat.

Wir danken dem Arbeitszentrum Frankfurt und der deutschen Landesgesellschaft für die finanzielle Unterstützung.

Frauenrat des Arbeitszentrums Frankfurt
der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland e.V.
60433 Frankfurt/Main, Hügelstr. 67, Tel. 069 – 530 93 581
Mail: info@arbeitszentrum-ffm.de
Homepage: www.arbeitszentrum-ffm.de/frauenrat